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Wohnhochhaus „LUX-Tower“ im Gestaltungsbeirat

Das Wohnhochhausprojekt “LUX Tower” auf dem Areal des einstigen Bahnhofsgebäudes der LILO an der Ecke Coulinstraße / Weingartshofstraße konnte die Beiratsmitglieder noch nicht überzeugen und wird bis zur nächsten Sitzung des Gestaltungsbeirats im September 2015 überarbeitet.

„Wichtige Bauprojekte sind in der Sitzung des Gestaltungsbeirates auf Schiene gebracht worden. Die Weiterentwicklung des LUX Towers geht in eine gute Richtung”, so Bürgermeister Klaus Luger. Der etwa 1.500 Quadratmeter große Bauplatz des „LUX Tower“ gegenüber dem Gebäude der Nationalbank hätte nach früheren Planungen Standort eines Bürohochhauses werden sollen. Da dieses Projekt scheiterte, beauftragte eine private Investorengruppe das Linzer Architekturbüro Riepl Riepl mit der Planung eines Wohnhochhauses. Der Entwurf sieht einen 76 Meter hohen Turm mit 20 Geschoßen vor. Als Blickfang über dem Erdgeschoß mit Geschäfts- und Büroflächen wirkt ein nach allen Seiten offenes begrüntes Zwischengeschoß mit Kinderspielplatz. Umlaufende Veranden mit Tiefen von 1,5 bis zwei Metern umgeben die darüber liegenden 18 Geschoße.

Als Außenhülle des Gebäudekerns dienen vertikale Metall Lamellen, zwischen denen sich die verglasten Brüstungen der Veranden befinden. Die 123 Eigentumswohnungen erhalten durch nahezu geschoßhohe Verglasungen viel Licht. Das breite Spektrum der Wohnungsgrößen reicht von der Ein-Zimmer-Wohnung über Wohnungen mit zwei oder drei Zimmern bis zu Maisonetten und zwei jeweils über 200 Quadratmeter großen Wohnungen im 19. Obergeschoß mit Dachterrasse. Für die Tiefgarage mit 40 Abstellplätzen muss keine neue Zufahrt errichtet werden, da sie über die bereits fertige Tiefgarage der benachbarten Wohnanlage erreichbar sein wird. Dort stehen den BewohnerInnen des „LUX Tower“ weitere 140 Abstellplätze zur Verfügung. Die Mitglieder des Gestaltungsbeirats befassten sich eingehend mit dem zentral gelegenen Großprojekt und unterbreiteten dem Planer DI Peter Riepl eine Reihe von Anregungen für die Überarbeitung. In der Sockelzone sollen die Eingangszonen für die Büros und die Wohnungen klarer akzentuiert werden. Die Konstruktion der zwölf tragenden Stützen ist detailliert darzustellen. Für die etwa 500 Quadratmeter große Grünzone im Zwischengeschoß muss nachgewiesen werden, dass sie aufgrund ihrer Gestaltung auch längerfristig einen reizvollen Aufenthaltsort für die BewohnerInnen bildet. Die Fassadengestaltung erschien dem Gremium noch zu wenig ausgefeilt. Sie soll bei der Wiedervorlage des Projekts auch mit Nachtansichten illustriert werden. Weiters forderte der Gestaltungsbeirat Informationen zur Windsituation.